Chanel - Concentrated Hin&her And Neon Electronical Light-machine

Chanel (Concentrated Hin&her And Neon Electronical Light-machine) kam im Wintersemester 2011/2012 zur Welt. Über ein Arduino board werden zwei Servo-Motoren und zehn LED-Gruppierungen angesteuert. Integriert in einen Aufbau aus Holz, Farbe, Platinen und mehreren Metern Kabel ist dieses modifizierte Newton-Pendel innerhalb von zwei Tagen entstanden.

Vielen Dank, Yunchul Kim.

Real Photo Booth

Seit dem iPad 2 (ios 4.3 Beta 2) gibt es ein neues Icon für die Anwendung Photo Booth. Wenn man das Icon genauer betrachtet fällt auf, dass die Proportionen nicht für die reale Welt bestimmt sind – ein solcher Aufbau wäre im wahren Leben nur schwer benutzbar. Um dieser Behauptung nachzugehen, wurde eine Photo Booth mit Hocker, Vorhang, einer Webcam und eben diesen Proportionen gebaut. Neben dem Video, wurde The Real Photobooth auch auf einer eigener Homepage dokumentiert.

Cheers to Mr. Johannes P. Osterhoff and the lovely one and only Mrs. Olia Lialina.

WYSIWYG pacman

Es scheint, als wurde nur ein neues Spielgehäuse gebaut, doch hier wird der digitale Spieleklassiker mit der analogen Welt verbunden. Im 1980 veröffentlichen Spiel kann Pacman die eine Seite des Spielfeldes verlassen und er betritt dieses gleich wieder auf der gegenüberliegenden Seite. Dieses unlogische Verhalten wird in WYSIWYG pacman aufgelöst, denn verlässt man hier das Spielfeld, so rollt auf dieser Seite ein realer Pacman aus der Kiste, während sich die Geister auf dem Röhrenmonitor weiterbewegen. Der virtuelle Pacman findet seinen Weg erst wieder zurück ins Spiel, wenn der reale vom Spieler zur rechten oder linken Seite eingeworfen wird.

Die Installation ist 100cm x 75cm x 75cm groß und hat ein Gesamtgewicht von ca 55kg. Neben einem orginalgetreuen Atari Joystick befindet sich auf der Oberseite der Installation ein 21’’ CRT Monitor. In der Kiste befindet sich ein Röhrensystem, welches jeweils eine Ein- und Auswurfstelle an der linken und rechten Kistenaußenseite hat. Außerdem sind darin ein PC, ein Arduino board, ein Servomotor und Lichtschranken verbaut.
Das in JavaFX programmierte Pacman-Spiel kann durch eine in den Donate-Slot geworfene Spende gestartet werden. Hat man keine Spende zur Hand, öffnet man die sich darunter befindende Schublade, um etwas zuvor Gespendetes zu verwenden.

Die Idee der Erweiterung von WYSIWYG (What you is is what you get) in den realen Raum, entstand im Wintersemester 2011/2012 im Rahmen der Vorlesung „Magic Paper“ bei Olia Lialina.

Bei ihr aber vorallem bei Hannes Kayser möchte ich mich für die ganze Hilfe und Unterstützung von ganzem Herzen bedanken.

WYSIWYG pacman wird vom 14. - 15.11.2015 auf dem Medienfestival mb21 in den Technischen Sammlungen Dresden ausgestellt.

Shirin Sparr

Bachelor of Arts: New Media bzw. Interface Design, Merz-Akademie Stuttgart, 2010 bis 2014
Geboren: 13.09.1987
Wohnort: Stuttgart
Kontakt: shirin.sparr@gmail.com

Momentan arbeite ich täglich mit HTML, CSS und JavaScript (jQuery). Ebenso bediene ich mich der Adobe Creative Cloud und benutze hauptsächlich Illustrator, Photoshop und InDesign. Mit PHP und SQL habe ich bereits programmiert und gearbeitet und habe darüber ein Grundwissen. Mit Processing und Arduino konnte ich einige Erfahrungen sammeln und auch die ein oder andere Idee verwirklichen.
Meine Interessen sind vielseitig gefächert und reichen von Reisen über Design zu Computern bis hin zur Musik und Photographie und schließlich zur Natur.
Ich hab 2 Katzen und 50.000 Bienen

Cat Tail - Tailfinity

2011 war das Jahr von Cat Tail, der Katze die in jungem Alter schon fünf Nobel-Preise gewann. Um den Gendefekt und Cat Tails Leben mit all den Höhen und Tiefen zu dokumentieren hatte ich die große Ehre, Cat Tails Homepage zu gestalten und zu programmieren. Hierdurch gewann ich tiefe Einblicke in Cat Tails Leben.

Auch auf diesem Wege möchte ich mich nochmals für diese Erfahrung bei Cat Tail und Dragan Espenschied bedanken.
Cat Tail - Tailfinity
Cat Tail on Facebook

Bauen und gestalten

LAb[au]

Im September 2013 habe ich ein 6-monatiges Praktikum bei der Künstlergruppe LAb[au] in Brüssel, Belgien begonnen. Neben der alltäglichen Arbeitsorganisation sowie grundlegenden themenbezogenen Rechercheaufgaben für neue Projekte, lag der Schwerpunkt des Praktikums in der Wartung, dem Bau, sowie der finalen Installation von fünf unterschiedlichen Projekten.
In dieser Zeit stellten wir signalToNoise und binary Waves auf dem Medienfestival L’Ososphere in Straßbourg aus. Außerdem konnte ich die dauerhafte Installation ,m0za1que mit fertig bauen und schließlich auch in Annecy-le-Vieux, Frankreich installieren.

Vielen, vielen Dank an Manuel, Els und Jérôme für ein unglaublich tolles und lehrreiches Praktikum.

Makerbot

Anfang 2012 half ich einen Maker Bot aufzubauen. In den insgesamt drei benötigten Tagen habe ich die Platinen gelötet, den Maker Bot angeschlossen und zusammengebaut.

Web Stuff - Baby

endless - Buddhist Timeline
Wie gehen eigentlich Buddhisten oder Menschen, die an die Wiedegeburt glauben, mit der Facebook Timeline um?
Mit dieser Frage beschäftigte ich mich im Sommersemester 2012 und gestaltete neben der Seite auch die Geschichten der einzelnen Charaktere.
Nach und nach wird die Seite noch ergänzt werden - so stay tuned!

In der Wahlwoche im Sommersemester 2012 war Glitchen angesagt. Ich hatte das große Glück Rosa Menkman zur Dozentin zu haben. Dies bedeutete viel über die Glitch-Kultur zu erfahren, viel Spielerei und dabei noch die Umsetzung mancher Ideen.

Für Glitch//////Klatsch wurden 129 Glitches angefertigt, welche bei jeder Anwendung der Seite neu entdeckt werden können.

In Anlehnung an Olia Lialinas Animated GIFs Timeline habe ich Animated GIFs and Glitches gestaltet.

keyll

Das infinite monkey theorem besagt, dass ein Affe, welcher unendlich lang auf einer Tastatur tippt, irgendwann alle Werke Shakespears fehlerfrei geschrieben haben wird. Der Affe drückt auf der Tastatur herum, ohne dass er in der lage wäre, bewusst ein Wort zu schreiben. Entsteht ein Wort, ein Text oder ein Buch dabei, wird das dem Zufall zugeschrieben. keyll ist eine Kugel, auf deren Oberfläche 162 Tasten einer Computertastatur angeordnet sind. Jeder Taste ist einer der 26 Buchstaben des Alphabets zugeordnet. Damit der Betrachter nicht erkennt, welche Taste für welchen der 26 Buchstaben steht, sind diese nicht beschriftet.
Beim Überrollen oder Berühren von Oberflächen werden die Tasten betätigt. Die den Tasten zugeordneten Buchstaben werden aneinandergereiht und in dieser Form als Buchstabenkette für die Betrachter visualisiert. Ergeben sich aus dieser zufälligen Aneinanderreihung von Buchstaben Wörter, werden diese visuell hervorgehoben.

keyll ist der praktische Teil meiner Bachelor Arbeit, welche sich mit dem Zufall auseinandergesetzt hat und entsatnd 2014.
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